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Skifahren in Iran
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Fachreise Archäologie

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Archäologie

Für archäologisch Interessierte hat Iran viel zu bieten. Als „Wiege der Zivilisation“ sind das heutige Iran und seine Nachbarländer von Funden der Prähistorie bis zu den Persischen Großreichen eines der wichtigsten Forschungsgebiete für Archäologen weltweit. Auch das Deutsche Archäologische Institut ist mit Sitz der Eurasien Abteilung in Teheran an mehreren Ausgrabungen beteiligt. Zu den aktuell Größten zählen das Forschungsprojekt „Bergbau und Metallurgie im Altertum auf dem Iranischen Hochplateau“ in der Region von Arisman sowie ein weiteres Projekt in Darre-ye Bolaghi, bei dem es um die Erforschung einer Siedlungskammer der Bakunzeit (5.-4. frühes Jahrtausend v.Chr.) im Zusammenhang von Rettungsgrabungen im Sivand-Stauseegebiet geht.

In Arisman wurde eine prähistorische Metallhandwerkersiedlung ausgegraben, anhand derer die frühe Metallurgie und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt untersucht werden. In dieser Siedlung wurde bereits von der Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. bis zum Beginn des 3. Jahrtausends v. Chr. Metall gewonnen und verarbeitet. Bei den Untersuchungen in Darre-ye Bolaghi geht es um Erkennnisse über das Siedlungsverhalten und die Lebensweise während des 5. Jahrtausends v. Chr. Da über die Lebens- und Wirtschaftsweise der Bevölkerung während der Bakunzeit bisher nur wenig bekannt war, soll diese Forschung nun mehr Aufschlüsse über die die kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensverhältnisse bringen. Aus den Jahrtausenden 4000 bis 500 v.Chr. als das Land zum Herrschaftsgebiet der Elamer, Babylonier, Assyrer oder Meder gehörte, finden sich unzählige Relikte und Zeugnisse vergangener Hochkulturen voriranischer Zeit an unterschiedlichen Grabungsstätten, etwa in Haft Tape bei Susa, dem Salzbergwerk bei Chehrabad oder bei Chogha Zanbil und Dehno.
  Für Liebhaber der persischen Großreiche und Mythen lohnen sich natürlich Ausflüge zu den weltberühmten Persepolis-Ausgrabungen, etwa 90 km von der Provinzhauptstadt Shiraz entfernt, oder zur großen Wand von Bisotun, wo sich die ersten Nachweise des Altpersischen in den Keilinschriften Darius des Großen finden. Mit einer Zeitreise zurück in die über 1000 Jahre währenden iranischen Imperien der Achämeniden und Sassaniden bis zur arabisch-islamischen Eroberung 642 n. Chr.  finden sich hier Monumente der antiken Weltgeschichte, deren Erforschung bis heute zahlreiche ForscherInnen international beschäftigt.

Wenn Sie sich für eine Fach- oder Forschungsreise zu Irans Archäologie interessieren oder Unterstützung für Ihr Forschungsvorhaben vor Ort benötigen, kontaktieren Sie uns. Neben der Planung Ihrer Reise, verbinden wir Sie auch gerne mit Experten und Institutionen vor Ort, oder stellen auf Wunsch den Kontakt zu dem Deutschen Archäologischen Institut in Teheran her.