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Biologie

Iran gehört zu den Ländern mit der reichsten Biodiversität im Raum Westasien und Nordafrika. Durch die unterschiedlichen Vegetations- und Klimazonen in Iran, kommt es zu einer Vielfalt von Naturräumen mit einzigartiger Flora und Fauna. Vor allem in botanischer Hinsicht hat das Land viel zu bieten: Unter den 12.000 Pflanzenarten, die in Iran bis heute ausgemacht wurden und noch immer erforscht werden, befinden sich unter anderem seltene und einzigartige Gewächse wie etwa die Kaiserkronen und der wertvolle Safran. 90% der weltweiten Safranernte wird aus Krokussen im iranischen Hochland gewonnen.

Dieses Hochland, das etwa zwei Drittel der Landesfläche ausmacht, besteht neben steppenhaftem Gebiet zu einem großen Teil aus den beiden Wüsten Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut. Obwohl seine Vegetation naturgemäß eher karg ist, finden sich hier einige Naturphänomene wie die Kaluts, durch Windschliff eindrucksvoll gestaltete Gesteinsformationen, oder die bekannten Sanddünen-Gewächse Nebkhas. Vor allem in den Steppen kommt es außerdem zu einer spannnenden Fauna.

Neben Gazellen, Schakalen, Wildeseln und Dromedaren, ziehen vor allem zwei Großsäuger die Aufmerksamkeit auf sich: Der persische Leopard sowie der asiatische Gepard. Beide stehen unter besonderem Artenschutz, da sich ihre Population seit Mitte des 20. Jahrhunderts dramatisch verringert hat. Iran hat zu deren Erhaltung international geförderte Programme, welche den bisherigen Bestand sichern.

An den Gebirgsketten im Norden bzw. Nordwesten, dem Elburs Gebirge, sowie im Südwesten dem Zagros, erstrecken sich neben Vulkanen und Basaltformationen, diverse Wälder. Entlang des Zagros Gebirges findet man vor allem Trockenwälder voll wildem Ahorn, Pistazien-, Mandel- und Walnussbäumen und Eichen. In den Tallandschaften des nördlichen Elburs wachsen Mischwälder aus Pappeln, Weiden, Ulmen, Erlen und Eschen, die neben Rotwild und Wildschweinen auch Bären, Wölfe und Luchse beheimaten.

Das Tiefland am kaspischen Ufer ist von subtropisch-feuchtem Klima geprägt, aufgrund der großen Niederschlagsmengen in dem Gebiet findet man hier eine üppige Vegetation und die am häufigsten in Iran vorkommenden Pflanzenarten. Ganz besonders hervorzuheben ist der hyrkanische Urwald, auch Kaspischer Wald genannt, einer der wenigen verbliebenen prähistorischen Mischwälder. Vor allem Ornithologen zieht dieses Gebiet mit seinen über 150 unterschiedlichen, oft seltenen Vogelarten ganz besonders an.

Sollten Sie sich für eine Fach- oder Forschungsreise nach Iran zum Thema Biologie interessieren, melden Sie sich bei uns. Neben der Planung ihrer Reise, stellen wir auch gerne den Kontakt zu Experten und Institutionen vor Ort her.