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Theologie und Religionswissenschaften

Religion hat in der Islamischen Republik Iran einen besonderen Stellenwert, der sich schon in dem politischen System der „Islamischen Republik“, dem „Welayat-e Faqih“, der Herrschaft des Rechtsgelehrten, zeigt. Gleichsam war und ist Iran auch ein Land zahlreicher verschiedener religiöser Gruppen und wichtiger religiöser Entwicklungen von weltweiter Bedeutung, da im iranischen Raum alle großen Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam – von der Antike, bis zur Moderne und in die Gegenwart mitgeprägt wurden und werden. Insofern finden sich bis heute in Iran zahlreiche wichtige Vordenker und Geistliche, die theologische Diskussionen prägen. Die Geschichte der schiitischen Theologie lässt sich in Iran noch heute an verschiedenen Orten im Land nachvollziehen.

Besonders wichtig ist dabei die Chaharbagh-Schule in Isfahan. Aktuell sind die wichtigen Städte schiitischer Religiosität in Iran Qom, mit seinen theologischen Seminaren, sowie Maschhad mit dem Schrein für Imam Reza, der jährlich von 15 bis 20 Millionen Pilgern besucht wird, sowie zahlreiche weitere kleine Orte mit Heiligtümern, die über das Land verteilt sind. Über den Islam hinaus besitzt auch der Zoroastrismus, die Ur- und erste Staatsreligion Irans, eine prägende Kultur- und Religionsgeschichte, auch wenn die aktive Glaubensgemeinschaft in Iran nur noch sehr klein ist. Nicht nur werden ursprünglich zoroastrische Feste wie etwa Nouruz (das iranische Neujahr) oder Mehregan, das iransiche Erntedankfest nach wie vor abgehalten, vor allem zoroastrische Symbole wie der Faravahar prägen nach wie vor den Alltag, sei es auf historischen Reliefs, Hauswänden, Werbelogos oder Halsketten. Heutiges Zentrum des iranischen Zoroastrismus ist neben der Hauptstadt Teheran die Stadt Yazd, wo sich nach wie vor berühmte Feuertempel befinden und sich die aktive zorastrische Glaubensgemeinschaft sammelt.


Und auch Christen und Judentum sind von signifikanter kulturhistorischer Bedeutung für das Land und noch heute in Iran intensiv praktizierende Glaubensgemeinschaften. Zentrum der armenischen Christen ist neben der Hauptstadt Teheran heute vor allem Isfahan, wo mit der monumentalen Vanak Kirche im armenischen Viertel „Jolfa“ das repräsentative Zentrum der iranischen Christen liegt und die zudem eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt darstellt. Der Großteil an „Mizrachim“, außerhalb Israels lebende Juden im Mittleren Osten, leben heute in Iran. Trotz einer politisch aufgeheizten Rhetorik der Außenpolitik der Islamischen Republik gegenüber Israel, zählt die jüdische Minderheit zu einer der ältesten Religionsgruppen im Land, die tief im Land verwurzelt ist. Ihre Gemeinde ist nicht nur historisch, sondern auch in der Verfassung der Islamischen Republik verankert. Bei einem Besuch in einer der 20 Synagogen in Teheran, kann man hautnah die jüdische Religion als Teil der iranischen Tradition erleben.

Sollten Sie sich für eine Reise nach Iran in Bezug auf Theologie und Religionswissenschaft interessieren, sprechen Sie uns gerne an. Neben Routen- und Programmplanung, organisieren wir auch Treffen, Führungen und Diskussionsrunden mit VertreterInnen von Glaubensgemeinschaften, religiöser Zentren und Forschungsinstituten.